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Four Thirds System

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Das Four-Thirds-System (kurz: FT oder 4/3) ist ein unter der Federführung von Olympus und Kodak entwickelter herstellerübergreifender Standard für Kameras und Objektive, der am 24. September 2002 eingeführt wurde. Ziel dieses Systems sei es, die technischen Einschränkungen (Altlasten) der analogen Kameratechnologie abzulegen und damit möglichst gut an digitale Anforderungen angepasst zu sein. Olympus' E-System umfasst Kameras und Objektive des Four-Thirds-Systems. Auch wenn er von seinen Erfindern als offener Standard bezeichnet wird, ist Four-Thirds ein proprietärer Standard, andere Hersteller können ihn lizenzieren.

Four Thirds und das Four Thirds-Logo sind eingetragene Wort/Bildmarken von Olympus.

Zubehör wie Blitzgeräte, Stromversorgung oder weiteres Zubehör werden durch den Four-Thirds-Standard nicht beschrieben.

Mittels Adaptern (z.B. Olympus' OM Adapter, Kindai-Adapter und mehr) ist es möglich, Objektive anderer Systeme mit eingeschränkter Funktion auf Four-Thirds zu adaptieren).

Inhaltsverzeichnis

Derzeitige FourThirds-Partner

Der FT Standard

Der Four-Thirds-Standard hat für folgende Bereiche Rahmenbedingungen für Kameras und Objektive festgeschrieben:

Der microFT Standard

Micro Four Thirds Logo

Am 05. August 2008 verkündeten die FT-Partner Olympus und Panasonic die Einführung des micro Four Thirds als konsequente Fortführung der Miniaturisierung des Systems.

Aufbauend auf FT werden folgende Änderungen durchgeführt:

Namensgebung

Die Bezeichnung "Four Thirds" bezieht sich auf die Sensorgröße. Der Name leitet sich aus der üblichen Berechnung für Vidicon-Röhren ab, wie sie zu Beginn der Bildaufzeichnung verwendet wurden. Konkret wird mit dem Namen auf die Bildaufzeichnungsfläche einer (virtuellen) 4/3" Bildröhre verwiesen, die allerdings nicht eine Bilddiagonale von 4/3" hat, sondern eine etwas kleinere. Als Vergleich: Beim Kauf von CRT-Monitoren (Röhren-Monitoren) wurde auch mit der Diagonale die Glasröhre angegeben und nicht die sichtbare Bildfläche. So hatte ein 17" Monitor ca 15" sichtbare Bilddiagonale.

Mit dem Seitenverhältnis des Bildes/Sensors hat die Bezeichnung - trotz anders lautender Gerüchte - nichts zu tun, auch wenn das Olympus-E-System dieses Seitenverhältnis favorisiert. Das Seitenverhältnis ist nicht Bestandteil der Spezifikation. Theoretisch könnte auch eine Kamera mit einem quadratischen Sensor, also dem Seitenverhältnis 1:1 entwickelt werden.

Der Sensor des Four-Thirds-Systems verfügt über eine Bilddiagonale von 22,5 mm (und im Olympus-E-System ein Format von 18x13,5 mm - welches jedoch nicht im Standard vorgegeben ist), woraus sich auch die Brennweite des Normalobjektives mit ca. 22 mm ableitet. Im Vergleich dazu hat Kleinbild ein "Sensorformat" von 24x36 mm und eine Bilddiagonale von 43,3 mm, wodurch das Normalobjektiv gerundet 50 mm hat.

Eigenschaften / Vergleichshilfen

Diese Zusammenstellung der Eigenschaften ist aus den vielen Diskussionen in den Foren von oly-e.de. Die aufgeführten Eigenschaften können für einen Anwender als positiv, für andere als negativ eingestuft werden. Manche angeführte Unterschiede zu anderen Systemen brauchen den Vergleich mit Beipackzetteln von Arzneimitteln nicht zu scheuen ;-)

Interne Verweise

Links


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