C-21

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C-21 mit offenem Objektivschieber
C-21 geschlossen
C-21 von hinten

Olympus C-21


  • 2.140.000 Pixe1/2" CCD
  • 1.600 x 1.200 echte Auflösung
  • Hochauflösendes Objektiv
  • Ultrakompaktes Design
  • Gewicht ca. 190 Gramm

Die C-21 kam 1999 auf den Markt und wurde nur ein knappes Jahr lang verkauft. Sie hat ein sehr kompaktes, elegantes und stabiles Metallgehäuse. Allerdings sind nicht alle Teile der Kamera so dauerhaft. Der Batteriefachdeckel ist aus Kunststoff und kann bei häufigem Gebrauch leicht ausleiern. Der Objektivschieber ist ebenfalls aus Kunststoff und dient gleichzeitig als Hauptschalter.

Das Festbrennweitenobjektiv der C-21 ist hochwertig und lichtstark (1:2.4), mit seinen 7 mm Brennweite deckt es etwa den Bildwinkel eines 35mm Kleinbildobjektives ab.

Die C-21 ist als vollautomatische Kamera konzipiert, der Anwender hat nur wenig Eingriffsmöglichkeiten. Automatische Belichtung und Autofokus funktionieren sehr gut.

Die automatische Belichtung kann plus/minus zwei Blendenstufen korrigiert werden. Zum manuellen Fokussieren gibt es lediglich drei feste Einstellungen (20cm, 2.5m, Unendlich).

Der Blitz schaltet sich üblicherweise automatisch zu, lässt sich aber manuell deaktivieren oder so einstellen, dass er durch Vorblitze rote Augen vermeiden kann.

Mit einer Auflösung von 2 Megapixeln war die C-21 eine der besseren Kompaktkameras. Die Auflösung und das hochwertige Objektiv trugen sicher zu den guten Bildergebnissen bei. Abzüge auf 13x18 sind damit in sehr guter Qualität möglich.

Für die C-21 gab es nur wenig Zubehör. Sie erlaubt weder Objektivvorsätze noch Filter. Es gab nicht mal einen Objektivdeckel, da der eingebaute Objektivschieber im geschlossenen Zustand Objektiv und Sucher komplett verdeckt.

Speziell für die C-21 bot Olympus nur eine Ledertasche und ein Netzgerät an.

Ein Problem hatte die C-21 mit der Stromversorgung. Dafür waren 2 Mignonzellen vorgesehen, die sehr schnell leer waren. Selbst hochwertig NiMH Akkus reichten nur wenige Aufnahmen wenn das Display verwendet wurde. Schaltete sich die Kamera aus Strommangel aus, so waren die Akkus keinesfalls leer, nur reichte die Spannung nicht mehr. Dafür bot Olympus nicht ganz billige Li-Ionen Batterien an (Primärlemente, nicht wiederaufladbar). So eine Batterie hielt für über 100 Aufnahmen.

Die C-21 kann ausschließlich mit SmartMedia-Karten betrieben werden. Sie hat einen Stativanschluss, aber keinen Anschluss für ein externes Blitzgerät.


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