BLN‑1

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Beschreibung

Es handelt sich um ein Lithium-Ionen-Akku von Olympus, welches in folgende Kameras des mFT-Systems genutzt wird (hier eine Auswahl):

Technische Daten

  • Ladegerät BCN‑1
  • 7,6 V
  • 1.220 mAh
  • max. Ladestrom 1.380 mA, 8,76 V

Fremdfabrikate (Clones)

Von Clones (Fremdfabrikaten) ist - im Falle von Olympus-Kameras - abzuraten, da sie - entgegen der Werbeaussagen - nicht mit den Originalen übereinstimmen. Insbesondere fehlen bei allen Clones die Schutzmechanismen, hier ist selbst zu entscheiden, ob man dieses Risiko eingehen will (man denke nur an die "Horror-Filme" zu einigen Samsung-Akkus).

Hier ein sehr passendes Zitat aus dem Artikel "Fremdakkus- kleine Übersicht":

" Mein höchst persönliches Fazit:
Egal ob die Akkus 5 Euro kosten, oder, wie der Ansmann, fast 30 - überall ist exakt das gleiche drin. In den neueren Akkus durchgängig TMB - Zellen mit identischer Platine. Die Unterschiede beschränken sich auf die Gehäusefarbe und die Aufkleber außen.
Die Werbeaussagen "gleiche Schutzschaltungen wie Original", "Baugleich mit Original", "speziell für uns gefertigt" oder "wird stetig weiterentwickelt" - sind samt und sonders eher als Unterhaltungsprogramm anzusehen. So ähnlich wie "wäscht weißer als weiß" oder "30 Kilo in zehn Tagen abnehmen.""

Abschließend ein Zitat aus "oly-e-paper 1/2018 - (u.a.) Akku-Nachbauten":

"Im Prinzip können schlechte Akkus ihre Kamera zerstören. Das kommt hin und wieder vor. Sie können in Flammen aufgehen – das ist deutlich seltener. Sie halten nur einen Bruchteil der Zeit von Originalakkus – und bieten während ihrer Lebensdauer weniger Kapazität. Zusätzlich bricht die Restkapazität bei Clones gerne ohne Vorwarnung ein. Gerade wenn Sie eine Langzeitbelichtung machen, die Sie mit scheinbar fast vollem Akku gestartet haben, kann es sein, dass Ihnen mittendrin der Saft aus geht. Gelegentlich schafft es dann die Kamera nicht mehr, den aktuellen Vorgang abzuchließen oder etwa auf den zweiten Akku umzuschalten." .... "Für alle, die ihre Kamera stärker nutzen, sind die Fremdakkus relativ schnell ein Draufzahlgeschäft, selbst wenn die Billigsten verwendet werden. Und zum Schluss steht man vor einem riesigen Haufen hochgiftigen Elektronikschrotts den es eigentlich nicht hätte geben müssen, wenn man gleich einen einzigen guten Akku gekauft hätte. Fremdakkus sind aus den hier genannten Gründen auch ökologisch fragwürdig."

Literatur

Weblinks