Mikroskopfotografie

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Die Mikroskopfotografie beschäftigt sich mit dem Abbilden dessen, was das Mikroskop sichtbar macht.

Wichtige Anwendungsgebiete

Für die Mikroskopie ist es in steigendem Ausmaß wichtig, des Gesehenen z.B. als Foto festzuhalten. Das liegt vor allem an einigen wichtigen Anwendungsgebieten der Mikroskopie:

  • Qualitätssicherung: In der Industrie muss das Ergebnis visueller Prüfungen oft wegen verschiedener Normen dokumentiert und archiviert werden.
  • Medizin: Bilder von Gewebeproben in entsprechender Vergrößerung und Auflösung können zum Vergleichen herangezogen werden. Weiters können über das Internet auch andere Fachleute zu Rate gezogen werden.
  • Viele Proben in der Medizin sowie auch in der Biologie sind zeitlich nicht unbegrenzt haltbar.
  • Als Lehrmittel sowie auch für Publikationen sind (digitale) Bilder nicht mehr wegzudenken.

Digitale Mikroskopkameras

Heute gibt es eigene digitale Mikroskopkameras, für die sich in der professionellen Mikroskopie der C-Mount als Gewinde zur Adaption durchgesetzt hat. Diese Kameras besitzen keine eigene Optik, sind für den Dauerbetrieb geeignet und sind meist über einer Schnittstelle wie etwa FireWire oder USB mit einem PC verbunden. Bei manchen dieser Kameras sind deren Sensoren gekühlt (Peltier-Element [1]), um das Bildrauschen zu verringern.

Eine günstige Lösung bieten Mikroskopkameras, die man direkt an Stelle eines Okulars in den Stahlengang des Mikroskops steckt.

Mikroskopfotografie mit herkömmlichen Kameras

Es gibt jedoch auch eine Unzahl an Adaptern von verschiedenen Anbietern, um herkömmliche Kameras (Kompaktkameras, DSLRs und Systemkameras) am Mikroskop zu verwenden. Da diese Kameras und die Mikroskope nicht ursprünglich für einander entwickelt worden sind, ist diese Adaption oft eine eigene Wissenschaft. Denn so wie bei den Kameras gibt es auch bei den Mikroskopen verschiedene Hersteller, Standards und Systeme.

Adapter

Ein entsprechender Mikroskopadapter muss zum Einen mechanisch die Verbindung zwischen Kamera und Mikroskop herstellen und zum Anderen den Sensor der Kamera in die Fokusebene des Mikroskops bringen.

Beispielbilder