Slave-Auslöser

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Slave-Auslöser dienen dazu einen oder mehrere Slave-Blitze kabellos zu zünden. Das Zünden erfolgt durch einen Master der mit der Kamera verbunden ist. Gibt der Master kein sichtbares Licht ab, kann mit dem System auch ein einzelner entfesselter Blitz gezündet werden.

Es gibt zwei verschiedene Technologien mit denen Slave-Auslöser realisiert werden:

Optisch

Master ist ein Blitz oder ein Infrarot-Blitzauslöser, Slave eine Fotozelle.

  • Vorteile: kostengünstig; Empfänger benötigt keine Batterie; minimale Verzögerung zwischen Lichtabgabe Master und Slave; als Master kann ein normaler Blitz verwendet werden.
  • Nachteile: Zündprobleme bei starkem Umgebungslicht; Slave löst auch aus wenn andere Fotografen in Reichweite des Empfängers blitzen; Fotozelle muß evt. so ausgerichtet werden, dass sie den Master sieht (besonders im Freien, da es hier wenig Reflelektionen gibt), begrenzte Reichweite (vor allem im Freien);


Funk

Master ist ein Funksender, Slave ein Funkempfänger. Siehe Olypedia:Blitzfunkauslöser

  • Vorteile: grosse Reichweite möglich (es gibt Systeme mit einer Reichweite von mehr als 100m); es können verschiedene Frequenzen/Kanäle (4 bis 16) eingestellt werden um Blitz-Auslösekonflikte mit anderen Fotografen zu verhindern; funktioniert auch im Freien gut (keine Beeinflussung durch das Umgebungslicht).
  • Nachteile: teurer; Sender und Empfänger brauchen eine Batterie; durch die Signalverarbeitung in Sender und Empfänger verzögerte Blitzauslösung führt dazu dass u.U. nicht mit der kürzest möglichen Synchronzeit der Kamera gearbeitet werden kann.