Festbrennweite

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Olympus Zuiko MC Auto-S 1:1,8/50 mm mit Metall-Gegenlichtblende, die bekannteste und meist verkaufte Festbrennweite aus dem OM-System

Definition

Objektiv mit fester Brennweite, im Gegensatz zum Zoomobjektiv. Festbrennweiten lassen sich optisch besser korrigieren und haben daher in der Regel eine höhere Abbildungsleistung (Schärfe, Kontrast) als Zoomobjektive. Es kann auch bei der Konstruktion von Festbrennweiten die Lichtstärke höher gewählt werden.

Es gibt Puristen, die ausschließlich Festbrennweiten einsetzen und Zoomobjektive durchwegs ablehnen. Manch einer spricht bei einer Festbrennweite auch von Turnschuhzoom, da sich der Fotograf bei der Wahl des Bildausschnittes selbst bewegen muss.

Zitate

Hierzu ein Zitat von Philip Koschel aus der Veröffentlichung "Das Glück im Blick" (Carl Zeiss Camera Lens News Nr. 34):

"Ich bin kein Fan von Zoom-Objektiven. Wer einen Zoom benutzt ist feige! Mein Kredo lautet: Sei scharf und geh ran!. Ein Fotograf muss den Leuten auf den Pelz rücken, wenn er gute Bilder machen will. Nur so kann sein Bild die Stimmung transportieren, die Farben und Gerüche. Ich fotografiere deshalb gerne mit verschiedenen Weitwinkeln. ....
Natürlich gibt es auch viele Situationen, in denen ich nicht beliebig nah an mein Objekt herantreten kann, zum Beispiel bei der Großaufnahme eines Gesichtes. Dazu benötige ich ein Objektiv wie das Makro.... Wenn ich damit zum Beispiel das Auge eines Mönchs fotografiere, ist es so gestochen scharf .... Gleichzeitig läuft das Bild nach hinten in eine „duftige“ Unschärfe aus. Das ist vor allem dann gut, wenn mich nur ein Ausschnitt interessiert, zum Beispiel die strahlenden Augen mitten in einem faltigen Gesicht."


Galerie

Leica APO-Summicron-R 1:2/180 mm - mit freundlicher Genehmigung von arsenal-photo.com

Hier eine kleine Galerie mit (annerkannt) extrem leistungsfähigen Festbrennweiten:

Interne Verweise

Siehe auch Normalobjektiv, Teleobjektiv, Weitwinkelobjektiv, Lichtstärke