IS-1000

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Olympus IS-1000

In Japan wurde die Kamera unter der Bezeichnung L-1 vertrieben.


Technische Daten/Beschreibung in Stichpunkten:

  • Kameratyp: analoge Bridge-Kamera
  • Filmtyp: Kleinbildpatrone 135, DX-Kontakte für 25-3200 ASA-Filme
  • Objektiv: 35 - 135 mm, 16 Elemente in 12 Gruppen, 2 ED-Linsen
  • Aufschraub-Konverter 0,8x und 1,5x optional
  • Blendenbereich: F4.5 (Weitwinkel) / F5.6 (Tele) - F22
  • Entfernungseinstellung: 0,6 m bis Unendlich
  • Fokussierung: Autofokus, passiver CCD-Liniensensor, TTL per teildurchlässigem Spiegel abgeriffen, LED-Hilfslicht
  • manuelle Fokussierung über Tasten möglich
  • Objektiv fest montiert
  • Objektiv-Filtergewinde 49 mm
  • mehrfach vergütete Linsen
  • Verschlußzeiten: 15 - 1/2000 Sek. und Bulb, Metall-Lamellen-Schlitzverschluß, vertikal ablaufend
  • Belichtungsmessung: Mehrfeld-Vollautomatik, auf Spotmessung umschaltbar, Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (mittenbetont integral), Manueller Modus, Belichtungskorrektur +/- 4 EV in 1/3-Stufen einstellbar
  • Belichtungsmessung mittels teildurchlässigem Spiegel vom Sucherbild abgegriffen
  • Blitz: Doppelblitz manuell aus- und einklappbar, Leitzahl 20 und 25, leistungsgeregelt, Synchronzeit 1/100 sek. Ein Blitz ist für Tele, der zweite für Weitwinkel aktiv.
  • Blitzschuh für Systemblitz G-40, Blitze der OM-Serie passen nicht.
  • Sucher: Reflex-Sucher mit M-förmigem Strahlengang in einem Prismen-System, ca. 85% Sucherbildanzeige
  • Sucheranzeigen: Blende und Belichtungszeit, Blitzaufladung bzw. -bereitschaft
  • Selbstauslöser: Elektronisch, ca 12 Sekunden Vorlauf
  • Stromversorgung: 2 Lithiumzellen CR123A
  • Abmessungen: 117 x 90 x 153 mm
  • Gewicht: 875 Gramm
  • Sonstiges: Doppelbelichtungs-Modus, max. 1,8 Bilder/sek. im Continuous-Mode. Portrait-Programm, die Kamera versucht dann so zu zoomen, daß die Person ganz abgebildet wird.

Die futuristische Form der Kamera lag sehr gut in der Hand des Fotografen, wodurch sogar die "Verwackelgrenze" ca. eine Zeitstufe länger noch recht sicher freihand gehalten werden konnte. Auch wenn die Modellbezeichung "IS" (IS = ImageStabilisator = deutsch Bildstabilisator) es heute nahelegt, einen Stabilisator besaß die Kamera natürlich nicht (der war auch 1990 noch nicht erfunden - die erste Kamera mit einer Bildstabilisierungsfunktion erschien erst 4 Jahre später - 1994 - mit der Nikon Zoom 700VR).

Das Objektiv sitzt nicht mittig, sondern an der Seite, der Film wird in der sehr dicken Rückwand aufgewickelt, der Film-Weg in der Kamera ist S-förmig. Die IS-Serie sieht heute wie eine digitale Bridge-Kamera der Jahrtausendwende aus, das große LCD-Display (exakt 24x36mm groß!) zur Anzeige von Kameradaten trägt mit dazu bei.

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