Alte Blitze an neuen Kameras

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Besonders bei der Kombination von neueren Kameras mit älteren Blitzen ist zu beachten, dass sie zwar mechanisch kompatibel sind, aber der Blitz die Kamera durch zu hohe Spannung am Mittenkontakt zerstören kann (das Aufstecken reicht dazu ...). Diese Spannung wird meist als Blitz Trigger-Spannung bezeichnet.

Laut Auskunft der deutschsprachigen Olympus Hotline vom 24.11.2009 benutzen alle Kameras der E-Serie (konkret angesprochen wurden E-1, E-300 und E-500) die gleichen Elektronikbauteile zur Blitzzündung. Diese hätten eine Spannungsfestigkeit von 300V. Bei der E-1 ist dies auch im Handbuch bestätigt. (Ergänzung 26.03.2008: auf Anfrage per E-Mail (Trackingnummer: OT20080325_0000000337) auch für die E-3 bestätigt.)

Daher vor Anschluss eines alten Blitzgerätes mit einem Voltmeter die Zündspannung (Spannung zwischen Mittenkontakt und Massekontakt) am Blitzgerät überprüfen.

Außerdem sollte man überpüfen ob eventuell zusätzliche Steuerkontakte des Blitzes an der gleichen Position wie an der Kamera vorhanden sind. Hier könnte es auch Probleme geben (z.b haben manche Nikon Blitzgeräte die TTL Steuerpins an sehr ähnlicher Position wie die neuen Olympus Blitze - diese Pins haben aber jeweils andere, inkompatible Funktionen)

Ältere (OM) Olympus Blitze habe die TTL pins (von der Kamerarückseite gesehen) hinter dem Mittenkontakt, die neuen digitalen haben diese Pins vor dem Mittenkontakt - hier kann es also nicht zu einer falschen Zusammenschaltung kommen. Der Quick Auto 310 hat in Verbindung mit dem Bouncegriff eine maximale Zündspannung von 275V und kann problemlos zb. an die E-510 angeschlossen werden.

Die sehr interessante Seite http://www.botzilla.com/photo/strobeVolts.html listet viele Blitzgeräte mit ihren Spannungen zwischen Mittenkontakt und Massekontakt auf. In Deutsch gibt es Infos auf http://blitzlounge.gedoweb.net