OM-40 Program

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Olympus OM-40 Program
Olympus OM PC - mit freundlicher Genehmigung von arsenal-photo.com

Beschreibung

Olympus OM-40 Program

1985 stellte Olympus das letzte Modell der "zweistelligen OM-Serie" vor, die Olympus OM-40 Program. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der OM-20, die um die Programmautomatik der OM-2 Spot/Program erweitert wurde. Die Kamera ist ein wenig größer als die OM-20, die Haptik (u.a. durch eine Gummierung der Kamera und die Griffmulde) wurde gleichzeitig verbessert. Es existiert nur eine schwarz (lackierte) Variante.

Es ist die einzige Spiegelreflexkamera der "zweistelligen OM-Serie", welche mit TTL-Blitzbelichtung ausgestattet ist. Eine gewisse "Steuerung" der kleinsten Blende bei der Programmautomatik ist möglich, hierzu ist die gewünschte Blende manuell vorzugeben.

Im Gegensatz zu den anderen "zweistelligen" Kameras des OM-Systems können die Motorantriebe genutzt werden, es findet aber eine Beschränkung auf 3,5 Bilder/s (statt der möglichen 5 Bilder/s) statt.

Leider besitzt die OM-40 Program das Handicap vieler elektronischen Kameras dieser Zeit: Die Schaltkreise sind relativ fehlerstromanfällig und entleeren die Batterien innerhalb kürzester Zeit. Weiterhin unterliegen sie einer gewissen Alterung und machen dadurch die Kamera mit der Zeit unbrauchbar. Eine Reparatur ist in diesem Fall nicht wirtschaftlich - dies ist vor dem Kauf genau zu prüfen.

Die OM-40 Program wurde auf dem amerikanischen Markt unter der Bezeichnung OM-PC (Bilder in der Galerie) vertrieben. Der Ausverkauf fand im Jahr 1987 statt.

Folgende Objektive können nicht (oder nur mit Einschränkungen - s. Manual der "OM-40 Program" bei butkus.org) benutzt werden:

Olympus OM-PC

Um Produkte für den nordamerikanischen Markt vom Rest der Welt abzugrenzen, verwendete Olympus hier die Bezeichnung OM-PC, die Kamera ist - bis auf die Gravur - vollkommen identisch mit der OM-40.

Technische Daten

Kameratyp einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera
Belichtungssteuerung: manuell, Zeit- und Programmautomatik, autodynamisch
Belichtungmessung: Offenblendmessung, integral (mittenbetont) und Mehrfeldmessung (umschaltbar)
Belichtungskorrektur: ± 2 LW in 1/3 Blendenschritten
Messbereich: EV 0 - 18 (bei 100 ISO)
Aufnahmeformat: 24 x 36 mm (Kleinbild)
Objektivanschluss: OM-Bajonett
Sucher: Pentaprismensucher mit Fresnellinse, fest, nicht wechselbar
Einstellscheibe: fest, nicht wechselbar, entspricht der Einstellscheibe 1-13
Suchergesichtsfeld: 93 %
Suchervergrößerung: 0,92x
Informationen im Sucher: Belichtungszeit, durch LED illuminiert (nach 60s automatisch abschaltend), Belichtungskorrektur, Programmautomatik, Mehrfeldmessung, Blitzbereitschaft
Filmempfindlichkeitseinstellung: 25 - 3200 ISO, DX
Verschluss: Tuch-Schlitzverschluss, horizontal ablaufend
Verschlusszeiten: 2 - 1 / 1000 s, B, elektronisch gesteuert
Zubehörschuh: auf dem Sucher (Mittenkontakt)
Blitzanschluss: X-Kontakt, Mittenkontakt
Blitzsteuerung: manuell und elektronisch (TTL)
Blitzsynchronisation: 1 / 60 s und länger
Selbstauslöser: elektronisch, 12 Sekunden Vorlauf, gleichzeitig Spiegelvorauslösung
Abblendtaste: entfällt, da an jedem OM-Objektiv vorhanden
Rückschwingspiegel: ja
Spiegelvorauslösung: nein
Filmtransport: manuell (130° Aufzugs- und 30° Leerwinkel) oder motorisch (Winder, Motoren von Olympus nur bis 3,5 Bilder/s)
Filmrückspulung: manuell mit Rückspulkurbel
Mehrfachbelichtung: nicht vorgesehen (Doppelbelichtungssperre - nur mit "Tricks" zu umgehen)
Kamerarückwand: aufklappbar
Stromversorgung: 2 x SR44/LR44 Batterie, Prüfung (Check) durch LED oder Signal
Stativgewinde: 1/4 Zoll (ISO 1222) im Kameraboden
Besonderheiten: Griffmulde zum besseren Handling
Abmessungen (H x B x T): 136 x 86 x 53 mm
Gewicht: 460 Gramm
Kaufpreis (1985): 548 DM (Gehäuse)
Kadlubek-Code: OLY1000

Galerie

Hier eine kleine Galerie mit Bildern der OM-40 Program und der OM PC:

Manuals

Weblinks