Kategorie:Metz Blitzgeräte

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Beschreibung

Nach der Insolvenz der Firma Anfang 2021 gelangte die Olypedia an eine Sammlung von über 3.000 Dateien aus einem Vierteljahrhundert Blitzgeschichte der Firma Metz.

Es handelt sich z.B. um:

  • Platinenlayouts
  • Schaltbilder
  • Serviceunterlagen
  • Betriebsanleitungen
  • Firmwareupdates

und vieles anderes mehr.

Diese Unterlagen können in den Einzelartikeln (s.u.) unter dem Punkt Unterlagen als ZIP-Archiv heruntergeladen werden.

Eine kleine Historie

Metz war ein Hersteller von Blitzen und TV-Geräten - gegründet durch Paul Metz am 28.11.1938 in Nürnberg.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurden elektronische Zielsuchgeräte (für Carl Zeiss), Kurzwellen-Sender und -Empfänger sowie sonstige Funktechnik produziert. Am 21.02.1945 zerstörte eine Brandbombe teilweise das Werk in Fürth.

Nach dem Neustart im Jahr 1947 wurde mit der Produktion von Radiogeräten begonnen, 1951 wurde die zierliche Spiegelreflexkamera "Mecaflex" vorgestellt (es wurden ca. 1.900 Stück produziert), 1955 wurde mit der Produktion von Fernsehern begonnen.

1952 erfolgte die Produktion des ersten Elektronen-Blitzgeräts "MB 1" (weltweit erstes Blitzgerät mit einem sogenannten mechanischen "Zerhacker"), 1956 folgte der "Mecablitz 50" (weltweit erstes Blitzgerät mit selbstleuchtendem Sonnenlichtfilter und Blendenrechner.

Hier ein paar weitere Meilensteine von Metz im Produktionsbereich "Blitzgeräte":

Die Bezeichnung "Mecablitz" soll sich (lt. dieser Quelle) aus folgenden Worten zusammensetzen: Metz Camera Blitz.

Nach der ersten Insolvenz 2014, die aufgrund hoher Investitionen in die TV-Sparte notwendig wurde, wurde Metz in die TV-Sparte und Metz-mecatech aufgespalten. Metz-mecatech baute Blitze, Fotolicht, einen Elektroscooter, Elektronik für die Automobilindustrie und Plastikteile. Ende August 2020 wurde erneut Insolvenz angemeldet, von der sich die Firma nicht mehr erholte, da im Zug der ersten Insolvenz das gesamte Tafelsilber des Unternehmens - das riesige Firmengelände - für wenig Geld an den Investor gegangen war.

Es gab von Metz Blitzgeräte spezifisch für Olympus (z.B: der Mecablitz 28 AF-3 digital und der Mecablitz 44 AF-3) oder Geräte die mittels eines SCA-Adapter angeschlossen wurden(z.B: Mecablitz 70 MZ-5, Mecablitz 45 CL-4 digital, Mecablitz 76 MZ-5 digital). Für digitale Olympus Kameras wird der SCA3202 benötigt. Manche der erwähnten Blitzgeräte unterstützen nur einen Teil der Blitz-Features des Olympus E-Systems, insbesondere der Super FP-Modus wird selten unterstützt. Nähere Infos dazu gab es auf der Metz Homepage.

Ältere SCA basierte Blitzgeräte können mit dem Standardapter SCA301 oder (falls Sie die SCA3000 unterstützen) auch mit dem SCA3002 an einer Olympus E-System Kamera betrieben werden. Damit ist dann aber ein TTL Betrieb laut Metz nicht möglich (es gibt aber auch in Fotoforen Nachrichten, dass dieser Modus doch funktioniert; seltener auch Meldungen, dass es nicht einwandfrei klappt).

Auf verschiedenen SCA-Adapter finden sich Zusätze hinter der Modellbezeichnung (z.B. "M2" oder "M3"). Dahinter verbirgt sich die jeweilige Firmware-Version von Metz.
In der Vergangenheit erhielten Besitzer von älteren SCA-Modellen das Firmware-Upgrade kostenlos bei der Einsendung des Adapters, mach der Insolvenz gibt es in Deutschland keine Möglichkeit mehr für ein Firmwareupdate der SCA-Adapter.

Generalvertretung für Österreich war die Leitz-Austria GmbH in Wien.

Interne Verweise

Weblinks

Einzelartikel zu Blitzgeräten und -zubehör von Metz

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